Burgen der Markgrafschaft Baden

Hohenbaden Risszeichnung 700
Burg Hohenbaden

 

Burg Alt-Eberstein

Burg Eberstein (Alt-Eberstein) ist eine Höhenburg der Grafen von Eberstein.

Dieses schwäbische Adelsgeschlecht residierte vom 11. bis ins 13.Jahrhundert in der Burg und konnte ihr Herrschaftsgebiet bis zur Schauenburg bei Oberkirch ausweiten.

Im 12. Jahrhundert erhielten sie vom Bistum Speyer einen ausgedehnten Besitz im Murgtal und stifteten daraufhin die Klöster Herrenalb (1148) und Frauenalb (1190).

Um 1200 hatten sie mehr Einfluss als die Markgrafen von Baden.

Noch im 13. Jahrhundert gründeten sie mehrere Städte, z.B. Gernsbach und Bretten.

Jedoch schwanden Macht und Besitz dahin und 1283 verkauften die Ebersteiner die Burg an den Markgrafen von Baden und verlegten ihre Residenz nach Burg Neu-Eberstein, dem heutigen Schloss Eberstein.

Seit dem 15. Jahrhundert war die Burg unbewohnt und zerfiel, bis im 19. Jahrhundert das romantische Interesse an den Burgen wiedererwachte.

 

Alt-Eberstein A

 Alt-Eberstein 2 B

Alt-Eberstein 1 300

Alt-Eberstein 2 300 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Restaurant auf Burg Eberstein

 

 

Burg Hohenbaden

Das Alte Schloss Hohenbaden war der Stammsitz der Markgrafen von Baden und damit Namensgeber des Landes Baden.
Gründer der Dynastie war Hermann I. (1052 – 1074).
Sein Sohn Hermann II. Markgraf von Limburg nannte sich 1112 erstmals Markgraf von Baden und errichtete auf der Südwestkuppe des Battert die Oberburg.

 

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Bernhard I. von Baden veranlasste am Ende des 14. Jahrhunderts den Bau der gotischen Unterburg, einem noch heute eindrucksvollen Ensemble von Zimmern und Gewölbesälen.

1479 verlegten die Markgrafen ihren Sitz in das Neue Schloss über dem Florentinerberg.

Hohenbaden 2 B

Hohenbaden 3 B

Windharfe B

  Hohenbaden 4 A

 

Heute befindet sich im ehemaligen Rittersaal eine von R. Oppermann konzipierte Windharfe.

 

 

 

Hohenbaden Risszeichnung 700

Quelle: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Heinrich Niester: Die Kunstdenkmäler der Stadt Baden-Baden, Verlag C.F.Müller, Karlsruhe, 1942

 

Burg Hohenba...

 

 

Yburg

Yburg 1 A

 

 

 

 

 

 

Die Yburg dominiert als südwestlichste der badischen Burgen das Rheintal.

Erbaut wurde sie wahrscheinlich im 12. Jahrhundert, auf einem 515 m hohen Porphyrkegel vulkanischen Ursprungs. Der Name leitet sich vom mittelhochdeutschen iwe für Eibe ab.

Urkundlich erwähnt wird sie 1245, als sie sich bereits im Besitz der Markgrafen von Baden befindet.

Die Yburg wurde mehrmals zerstört.

Im 14. Jahrhundert durch den Bischof von Speyer, 1525 in den Bauernkriegen und im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 durch die Franzosen.
Restaurierungsmaßnahmen gegen Ende des 19. und Anfang des 20.Jahrhunderts bezogen sich hauptsächlich auf die umfassenden Burgmauern.

 

Yburg 32 Panorama 700

 Panorama auf der Yburg

 

Yburg 3 A

 Hier könnten Sie sitzen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu-Eberstein

Burg Eberstein war vom 13. bis zum 14. Jahrhundert Stammsitz der Herren von Eberstein. Im 14. Jahrhundert wird die Burg von Graf Eberhard von Württemberg belagert. Seit 20 Jahren führt der Wolf von Eberstein Krieg gegen die Württemberger.

Diese Taten ruinieren letztendlich ihn und sein Geschlecht.

 

Neu-Eberstein 1 A

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Neu-Eberstein 2 B

Neu-Eberstein 3 B

  
Neu-Eberstein 6 A

 

 

Neu-Eberstein 5 B

 Neu-Eberstein 4 B

 

 

 

 

 

 

Schloss Eberstein ist heute ein außergewöhnliches Hotel und Restaurant und bietet einen wunderbaren Blick ins Murgtal.