Menschen & Werke

  • Kalenderblatt 13.10.1698

    Kalenderblatt 13. Oktober 1698

     

    Am 13. Oktober 1698 wurde Giacomo Antonio Melchiorre Ceruti,

    Meister des Genrebildes und des Stillebens,

    in Mailand geboren.

     

    Ohne Titel

    Selbstbildnis

     

    Giacomo Ceruti

     

    Giacomo Ceruti Evening at the Piazza WGA04666

  • Schedel'sche Weltchronik

    Schedel'sche Weltchronik

     

  • Ambrosius Benson - Salvator Mundi

     

    1

    Ambrosius Benson - Salvator Mundi

  • George Catlin - Osceola, Anführer der Seminolen

     

    1

    George Catlin - Osceola, Anführer der Seminolen

  • Donati's Komet 1858

    Der große Komet C/1858 L1 wurde im Sommer des Jahres 1858 von Giambattista Donati in Florenz entdeckt.

    Im Herbst des selben Jahres konnte er mit bloßem Auge am Tageshimmel gesehen werden.

    Laut Wikipedia wird er, so um das Jahr 3760, der Erde wieder bis zu 0,5 AE nahekommen.

     

    1920px William Turner of Oxford 1859 Donatis Comet

    William Turner, Donati's Comet

  • William Dyce, Pegwell Bay

     

    1920px William Dyce Pegwell Bay Kent a Recollection of October 5th 1858 Google Art Project

    William Dyce, Pegwell Bay, A Recollection of October 5th 1858

  • Maria Sibylla Merian - Stillleben mit Früchten, einer Heuschrecke und einem Schmetterling

     

    Maria Sibylla Merian - Stillleben mit Früchten, einer Heuschrecke und einem Schmetterling

  • Maria Sibylla Merian - Strohblume und Castilde

     

    Maria Sibylla Merian - Strohblume und Castilde

  • Maria Sibylla Merian - Tiefseefisch, Krabben und Meeressschnecken

     

    Maria Sibylla Merian - Tiefseefisch, Krabben und Meeressschnecken

  • Maria Sibylla Merian - Spinnen, Ameisen und Kolibri auf einem Ast der Guave

     

    Maria Sibylla Merian - Spinnen, Ameisen und Kolibri auf einem Ast der Guave

  • Maria Sibylla Merian

     

    Maria Sibylla Merian

  • Ambrosius Benson - Selbstbildnis des Künsters als heiliger Lukas

     

    1

    Ambrosius Benson - Selbstbildnis des Künsters als heiliger Lukas

  • Frans Floris - Das Jüngste Gericht

     

    1

    Frans Floris - Das Jüngste Gericht

  • Kalenderblatt 3.10.1847

    Kalenderblatt 3. Oktober 1847

    Am 3. Oktober 1847 wurde Eduard Richter,

    Geograph, Gletscherforscher, Historiker und Alpinist,

    in Mannersdorf am Leithagebirge geboren.

     

    Eduard Richter

    Theodor Mayerhofer

     

    ANNO –Historische österreichische Zeitungen und Zeitschriften

     

  • Kalenderblatt 2. Oktober 1904

    Kalenderblatt 2. Oktober 1904

    Am 2. Oktober 1904 kündigte Lothar von Trotha den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts an.

    Aufruf an das Volk der Herero

    Ich, der große General der deutschen Soldaten, sende diesen Brief an das Volk der Herero. Die Hereros sind nicht mehr deutsche Untertanen. Sie haben gemordet und gestohlen, haben verwundeten Soldaten Ohren und Nasen und andere Körperteile abgeschnitten, und wollen jetzt aus Feigheit nicht mehr kämpfen. Ich sage dem Volk: Jeder der einen der Kapitäne an eine meiner Stationen als Gefangenen abliefert, erhält 1000 Mark, wer Samuel Maharero bringt, erhält 5000 Mark. Das Volk der Herero muß jedoch das Land verlassen.
    Wenn das Volk dies nicht tut, so werde ich es mit dem Groot Rohr dazu zwingen. Innerhalb der Deutschen Grenze wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auf sie schießen. Dies sind meine Worte an das Volk der Hereros.
    Der große General des mächtigen deutschen Kaisers.

    Dieser Erlaß ist bei den Appells der Truppen mitzuteilen mit dem Hinzufügen, daß auch der Truppe, die einen der Kapitänen fängt, die entsprechende Belohnung zuteil wird und das Schießen auf Weiber und Kinder so zu verstehen ist, daß über sie hinweggeschossen wird, um sie zum Laufen zu zwingen. Ich nehme mit Bestimmtheit an, daß dieser Erlaß dazu führen wird, keine männlichen Gefangenen mehr zu machen, aber nicht zu Grausamkeiten gegen Weiber und Kinder ausartet. Diese werden schon fortlaufen, wenn zweimal über sie hinweggeschossen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes des Deutschen Soldaten bewußt bleiben.

    der Kommandeur
    gez. v. Trotha, Generalleutnant.“

    – Lothar von Trotha:[LvT]

    Abschrift zu O.K. 17290 Osombo-Windembe, den 2. Oktober 1904
    Kommando der Schutztruppe.
    J.Nr. 3737

  • Bellotto, München

    Bernardo Bellotto Blick auf Munchen von Osten um 1765

    Bernardo Bellotto, Blick auf München von Osten, um 1765

  • Kurt Tucholsky, Gebet nach dem Schlachten

    Gebet nach dem Schlachten

     

    Kopf ab zum Gebet!

    Herrgott! Wir alten vermoderten Knochen

    sind aus den Kalkgräbern noch einmal hervorgekrochen.

    Wir treten zum Beten vor dich und bleiben nicht stumm.

    Und fragen dich, Gott:

    Warum-?

    Warum haben wir unser rotes Herzblut dahingegeben?

    Bei unserm Kaiser blieben alle sechs am Leben.

    Wir haben einmal geglaubt...Wir waren schön dumm...!

    Uns haben sie besoffen gemacht...

    Warum-?

    Einer hat noch sechs Monate im Lazarett geschrien.

    Erst das Dörrgemüse und zwei Stabsärzte erledigten ihn.

    Einer wurde blind und nahm heimlich Opium.

    Drei von uns haben zusammen nur einen Arm...

    Warum-?

    Wir haben Glauben, Krieg, Leben und alles verloren.

    Uns trieben sie hinein wie im Kino die Gladiatoren.

    Wir hatten das allerbeste Publikum.

    Das starb aber nicht mit...

    Warum-? Warum-?

    Herrgott!

    Wenn du wirklich der bist, als den wir dich lernten:

    Steig herunter von deinem Himmel, dem besternten!

    Fahr hernieder oder schick deinen Sohn!

    Reiß ab die Fahnen, die Helme, die Ordensdekoration!

    Verkünde den Staaten der Erde, wie wir gelitten,

    wie uns Hunger, Läuse, Schrapnells und Lügen den

    Leib zerschnitten!

    Feldprediger haben uns in deinem Namen zu Grabe getragen.

    Erkläre, dass sie gelogen haben! Lässt du dir das sagen?

    Jag uns zurück in unsre Gräber, aber antworte zuvor!

    Soweit wir das noch können, knien wir vor dir – aber leih uns dein Ohr!

    Wenn unser Sterben nicht völlig sinnlos war,

    verhüte wie 1914 ein Jahr!

    Sag es den Menschen! Treib sie zur Desertion!

    Wir stehen vor dir: Ein Totenbataillon.

    Dies blieb uns: Zu dir kommen und beten!

    Wegtreten!

     

     

    Theobald Tiger, Die Weltbühne, 07.08.1924, Nr. 32

  • Kurt Tucholsky (rechts), 14-jährig mit seinen Geschwistern Ellen und Fritz (1904)

     

    Kurt Tucholsky (rechts), 14-jährig mit seinen Geschwistern Ellen und Fritz (1904)

  • Friedrich Wilhelm I. (Porträt von Samuel Theodor Gericke, 1713)

     

    Friedrich Wilhelm I. (Porträt von Samuel Theodor Gericke, 1713)

     

  • Selbstbildnis Friedrich Wilhelms I., ca. 1737

     

    Selbstbildnis Friedrich Wilhelms I., ca. 1737

     

Go to top